Unterschiedliche Bindungsarten sichern den optischen Erfolg von Abschlussarbeiten

Wer am Ende seiner Ausbildung eine wissenschaftliche Arbeit verfassen muss, sollte dabei nicht nur auf den Inhalt größten Wert legen. Auch der Optik kommt eine entscheidende Rolle zu. Das äußere Erscheinungsbild sowie der Einband und die individuelle Bindung müssen einen hochwertigen Eindruck hinterlassen. Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten, die Arbeit binden zu lassen, wobei die beliebteste mit Sicherheit die Hardcover ist, gefolgt von der Klebebindung und der Spiralbindung.

PlastikbindegerätDie Hardcover-Bindung überzeugt optisch
Gerade bei Bachelor- und Masterarbeiten wird diese Form der Bindung immer beliebter. Der Grund dafür liegt eindeutig in der überzeugenden Optik, aber auch in der Langlebigkeit des Einbandes. Jahre später können die einzelnen Exemplare noch hergezeigt werden. Grundsätzlich wird diese Bindung dadurch hergestellt, dass der ausgedruckte Inhalt der Arbeit zwischen zwei stabilen Vorsatzblättern verbunden und verleimt wird. Verwendung findet sie vor allem bei Dissertationen, Master- und Bachelorarbeiten. Die Vorteile liegen auf der Hand, denn es entsteht ein sehr exklusives Erscheinungsbild, vor allem wenn man das gebundene Werk noch prägen lässt. Als Nachteil gilt zu erwähnen, dass die Herstellung etwas länger dauert und die ganze Methode durchaus kostspieliger ist als die übrigen Varianten.

Klebe- und Heißleimbindung erfolgen rasch und günstig
Wer sich über die unterschiedlichen Arten der Bindung ausführlich informieren möchte, der findet bei print-xpress.net Interessantes und Wissenswertes dazu. Wissen sollten Absolventen, dass eine Klebebindung bzw. Heißleimbindung ebenso häufig verwendet wird wie die Hardcover Variante. Doch gerade wenn es schnell gehen muss oder man als Student noch auf die Kosten achten muss, bieten die Klebe- und Heißleimvarianten deutliche Vorteile. In der Herstellung wird einfach der ausgedruckte Inhalt der Arbeit durch einen Klebestreifen zwischen Sichthülle und Kartonrücken gepresst und unter hohen Temperaturen verschmolzen. Vor allem weniger wichtige Projektarbeiten oder Seminararbeiten, manchmal aber auch Master- und Diplomarbeiten werden so gebunden, wobei man bei dieser Variante sogar noch zwischen klarer und matter Sichthülle unterscheiden kann. Auch hinsichtlich des Kartonrückens gibt es unterschiedliche Farboptionen. Während die rasche Herstellung, die meist innerhalb weniger Stunden erfolgen kann, deutlich für diese Methode spricht, muss jedem Absolventen klar sein, dass sowohl in Sachen Optik als auch Langlebigkeit hier Nachteile gegeben sind. Zusätzlich sind die gebundenen Exemplare etwas instabil, was mehrmaliges Lesen oder Blättern in der Arbeit im Lauf der Zeit schwierig macht.

Die Spiralbindung ist am günstigsten
Wer seine Arbeit einfach mittels Spiralbindung zu einem Gesamtwerk binden lässt, der vertraut damit auf eine sehr simple Methode, die dafür sehr rasch und kostengünstig abgewickelt wird. Grundsätzlich werden damit vorwiegend kleinere unbedeutendere Studienarbeiten gebunden. Die Herstellung erfolgt mittels Stanzung der ausgedruckten Blätter, die anschließend mit einem Kartonrücken und einer Sichthülle durch eine Spirale verbunden werden. Sowohl beim Karton als auch bei den Spiralen, die aus Kunststoff oder Metall sein können, gibt es etwas Auswahl. Klar ist aber, dass es hier auch entscheidende Nachteile gibt, wie etwa eine eingeschränkte Langlebigkeit oder eine grundlegende Instabilität.

Zusammenfassend ist klar, dass je nach Wichtigkeit der Arbeit unterschiedlicher Kosten- und Arbeitswand für das Binden der Arbeit aufgewendet werden kann. Dazu sollte man auf die Druck- und Papierqualität Wert legen.

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