3D-Drucker für Privathaushalte

3d-DruckerFrüher wurden mit Druckern nur Fotos oder Texte ausgedruckt. Heutzutage ist es sogar möglich, ganze Objekte beziehungsweise Gegenstände damit herzustellen. Einige Hersteller verwenden diese Technik schon für ihre Produkte, doch bald sollen auch die Privatanwender davon profitieren können. Dies hat sich unter anderem auch das Start-up iGo3D zum Ziel gesetzt, welches in Oldenburg Anfang September 2013 das erste Geschäft eröffnet hat. Das Fachgeschäft ist damit das erste in Deutschland, welches Drucker und Scanner mit 3D-Technologie anbietet.
3D-Druck für Privatanwender mit Hilfe von Start-up iGo3D
Mit dem Start-up iGo3D wollen die beiden Jungunternehmer Michael Sorkin und Tobias Redlin die 3D-Druckertechnologie der Öffentlichkeit deutlicher ins Bewusstsein bringen. Dazu eröffneten sie neben ihrem Fachgeschäft in Oldenburg auch noch einen Onlineshop am 7.September 2013. Dadurch können Privatanwender nicht nur 3D-Druckgeräte im Geschäft erwerben, sondern diese auch einfach im Betrieb ansehen und auch vor Ort bestimmte Objekte einscannen und drucken. Verschiedene Modelle führender Hersteller wie Felix, Leapfrog, 3D Systems, WitBox, Builder und Ultimaker werden dabei von iGo3D angeboten. Ebenfalls sind hier sowohl Druckermaterialien und Produkte von FreshFiber, als auch Scanner mit 3D-Technologie von David Laserscanner zu finden.

Druckeranwendung und Produktion
Verschiedene Produzenten wie Designstudios oder Architekturbüros drucken bereits ihre Bauteile und Produkte mit 3D-Druckern. Auch im medizinischen Bereich werden beispielsweise medizinisches Werkzeug oder sogar ganze Prothesen mithilfe der neuen Drucker hergestellt. Dies soll aber auch mit der Zeit im Alltag für die Heimanwendung möglich sein, wobei sich diese Drucker noch nicht wirklich im Handel etabliert haben. Dann werden die Privatanwender aber selbst in der Lage sein, sich bestimmte Objekte oder Ersatzteile herzustellen. Mit der Zeit werden die verschiedenen Händler diesen Trend erkennen und diverse Druckvorlagen gebührenpflichtig zum Download anbieten. Zu so einem Ausdruck wird dann neben dem Gerät nur noch das passende Druckmaterial, sowie etwas Geduld benötigt, da der Druckprozess, zumindest zurzeit noch, etwas länger dauert. In diesem Bereich möchte iGo3D mit ihrer Geschäftseröffnung deutschlandweit der erste Ansprechpartner sein, was 3D-Drucker und 3D-Scanner angeht.

One Response to 3D-Drucker für Privathaushalte

  1. Janine sagt:

    Die Technik ist ja der Hammer! Aber so ein Gerät ist wahrscheinlich unbezahlbar.
    Aber vielleicht kann man sich damit den perfekten Mann ausdrucken :‘-)

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