Waffenbau mit 3D-Druckern

Das SXSW (kurz für: South by Southwest Festival), welches jährlich in Austen, Texas stattfindet, ist ursprünglich auf Musik und Film spezialisiert. Mittlerweile werden aber zu verschiedenen Do-It-Yourself-Themen auch zahlreiche Veranstaltungen angeboten.

„Gun Printing“ mit 3D-Druckern
Was wohl bereits auf den ersten Blick merkwürdig erscheint ist die Veranstaltung „Gun Printing“ von dem Jura-Studenten Cosy Wilson. Wilson bietet diese Veranstaltung an, um zu zeigen, wie man mit neuen 3D-Druckern Feuerwaffen bauen kann und welche Designs und Formen es schon heute gibt. Bisher sind um die 100 Designs für Waffen erhältlich und können frei aus dem Internet heruntergeladen werden. Seit dem letzten Dezember ist dieses auch schon 400 000 Mal genutzt wurden, was davon zeugt, dass ein großes (vielleicht aber gefährliches) Interesse besteht.

Was verrückt klingt, soll angeblich aber dazu dienen herauszufinden, wie die Regierung reagiert, wenn jeder x-beliebige Bürger Feuerwaffen herstellen könnte, ohne über ein fundiertes Wissen zu verfügen. Die Aktivisten rund um Wilson sind der Meinung, dass es Tatsache ist, dass die Verwendung von 3D-Druckern zur Herstellung von Waffen unumgänglich ist. Wilson will darauf aufmerksam machen, da die Hersteller von 3D-Druckern das seiner Meinung nach nicht tun

Cosy Wilson als Gefahr für die Menschheit
Das amerikanische Technologie-Magazin „Wired“ ernannte Cosy Wilson zu einem der gefährlichsten 15 Menschen weltweit. Es ist jedoch völlig unklar, was Wilson mit diesen Vorträgen und den Vorlagen erreichen will. Seiner Meinung nach ist es nur nicht gut, dass die Hersteller der 3D-Drucker nicht mit ihm zusammen arbeiten möchten. Ob das ernst gemeint oder nur als Provokation zu sehen ist, sei dahin gestellt.

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